Etwas über mich

Schon immer bin ich gerne in der Natur unterwegs. Deswegen machte ich 2005 auch eine Ausbildung zur Naturparkführerin im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. Damals konzentrierte ich mich überwiegend auf den Lebensraum Wald mit seinen vielen, zum Teil auch versteckten Bewohnern. An Biber dachte ich damals noch nicht. Und dann tauchten immer mal wieder Zeitungsberichte über Biber an der Jagst auf…..

2012 fragte man mich vom Landratsamt ob ich nicht Lust hätte für ein neues Bibervorkommen am Kocher im Hohenlohekreis als Biberberater tätig zu werden. Ich war damals schon als ehrenamtliche Naturschutzwartin unterwegs und war über das Erscheinen der Biber am Kocher etwas überrascht, wie viele andere auch. Im Herbst 2012 machte ich dann eine Schulung zur Biberberaterin über das Regierungspräsidium und da hatte ich dann „Blut geleckt“. Nicht nur am Biber, sondern auch am Lebensraum Gewässer. Mit meinem neuen Wissen ging ich dann am Kocher auf Spurensuche, nachdem ich das bestehende Biberrevier ausgiebig begutachtet hatte. Ab diesem Herbst 2012 entdeckte ich ein Biberrevier nach dem anderen. Es gab damals sicherlich schon aufmerksame Naturmenschen die von der Anwesenheit so mancher Biber Bescheid wussten, aber niemanden davon erzählten um die Biber so zu schützen. Auch vor allzu neugierigen Mitmenschen. So ein „Bibertourismus“ kann manchmal ziemlich nerven, nicht nur den Biberberater und den Biber selbst, sondern auch viele andere, scheue und sensible Arten die mit dem Biber im gleichen Lebensraum leben.

Ja und seitdem habe ich an die 100 Biberreviere kartiert, einfach weil es faszinierend ist. Stand Frühjahr 2020 betreue ich im Hohenlohekreis ca. 52 Biberreviere und es werden mehr…..